Alle Artikel in der Kategorie “Kriminaltango

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Kriminaltango im Gesundheitswesen – Ausgabe Dezember 2017

Missbräuchliche Impfung führt zu Körperverletzung

 

Eine eigenmächtig handelnde Ärztin impft einem 17-jährigen Mädchen ohne Auftrag der Mutter das volle Standard-Impfprogramm und macht sich dadurch des Missbrauchs und der Körperverletzung schuldig. Abgesprochen war eine Gelbfieber-Impfung, da das Mädchen vorher komplett ausgeimpft war.

 

Vor ein paar Wochen hat mir eine alleinerziehende, berufstätige Mutter einer 17-jährigen Tochter angerufen, weil eine Ärztin bei ihrem Kind unerlaubt Impfungen vorgenommen hatte, die nicht abgesprochen waren.

Zum Tatbestand:

Ihre Tochter wollte für ein Auslandsjahr eine Reise in einen anderen Kontinent unternehmen. Zu den bestehenden Impfungen, die alle im Impfbüchlein aufgelistet und nachgeführt waren, hätte das 17-jährige Mädchen lediglich noch die Gelbfieber-Impfung gebraucht. Das hatte die Mutter mit der Ärztin abgesprochen und ihre Tochter dafür hingeschickt. Mit 17 Jahren ist ein Mensch zwar noch nicht mündig, aber urteilsfähig. Die Mutter selber konnte leider nicht mitgehen, denn sie war in einen stressigen Fultime-Job engagiert.

Als das Mädchen wieder nach Hause kam, hatte sie befremdende Neuigkeiten zu berichten.
Das Mädchen bekam von der Ärztin 4 Spritzen verabreicht und hatte sich noch darüber gewundert. Die Ärztin sei jedoch auf ihre Fragen nicht eingegangen, sondern habe einfach die Mehrfach-Impfungen vorgenommen.

Als die entsetzte Mutter das hörte, habe sie sofort bei der betreffenden Ärztin Erkundigungen eingezogen und heraus gefunden, dass an ihrer Tochter das volle Impfprogramm vorgenommen worden sei.
Statt nur für Gelbfieber geimpft zu werden, habe die Ärztin dem 17-jährigen Mädchen widerrechtlich das volle Standardprogramm verabreicht, es also auch noch gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Hepatitis A, Hepatitis B, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Pneumokokken (Lungenentzündung), Meningokokken C (Hirnhautentzündung) und Influenza (echte Grippe) geimpft.

Die Mutter war verständlicherweise ziemlich entsetzt und aufgebracht und stellte die Ärztin zur Rede, was das sollte, denn sie habe ihr einen klaren Auftrag gegeben, nämlich lediglich Gelbfieber zu impfen. Das Kind war davor voll ausgeimpft gewesen und alle wichtigen Impfungen bereits erfolgt – wie aus dem Impfbüchlein hervor gegangen sei. Die Impfungen waren nicht nur unnötig gewesen, sondern fanden widerrechtlich und missbräuchlich statt. Die Ärztin hatte sich also der Körperverletzung strafbar gemacht.

Die fehlbare Ärztin hat sich dann rausgeredet und behauptet, dass das viel kostengünstiger gewesen sei (für wen denn?). Sie spielte überdies den Ball zurück und sagte, dass sie, die Mutter, selber schuld sei, wenn sie ihre Tochter zum Impfen nicht begleite, um zu kontrollieren, ob alles mit rechten Dingen zugehe. Und sie sei eine schlechte Mutter, wenn sie ihre 17-jährige Tochter alleine zum Arzt gehen lasse. Doch wie hätte das die Mutter mit ihrem Fultime-Job bewerkstelligen sollen?

Als mir die Mutter anrief, war sie ziemlich aufgebracht und schockiert, wie diese Ärztin unverantwortlich über den Kopf ihrer Tochter und ihr hinweg missbräuchlich gehandelt hatte. Sie hatte eindeutig keinen Auftrag bekommen, ausser Gelbfieber irgend etwas anderes zu impfen. Das stellte klar einen Missbrauch dar, der in Körperverletzung mündete.

Bei juristischen Abklärungen hatte sich jedoch gezeigt, dass es rechtlich scheinbar keine Handhabe gibt, wie man eine solche Ärztin belangen und diese zur Rechenschaft ziehen kann. Es scheint, dass die Beweislage in einem solchen Falle beim Kunden liegt, weil dieser den Auftrag nur unvollständig (weil telefonisch?) erteilt hatte? Der Aufwand wäre riesig und es gäbe keine Sicherheit, dass man rechtlich Erfolg haben würde. Also wird diese Mutter die Angelegenheit leider wohl auf sich beruhen lassen müssen.

Der Tatbestand der Körperverletzung jedoch bleibt bestehen und ist rechtlich klar. Ein Arzt darf nur jemanden stechen, um eine Spritze zu machen, wenn ein klarer Auftrag gegeben wird.

Wir sind ziemlich ratlos, was wir jetzt unternehmen können, um dieser Mutter und ihrem Kind zu helfen.

Gibt es Anwälte, die mit solchen Grenzüberschreitungen seitens der Ärzte Erfahrungen haben und wissen, wie man einen solchen Fall angehen müsste, um dem eigenmächtigen Missbraucht durch Ärzte wie diese den Riegel zu schieben?

Es ist natürlich auch ein finanzielles Problem, denn die alleinerziehende Mutter hat keine Zeit, keine Ressourcen und keine finanziellen Mittel, einen solchen Gerichtsfall neben ihrer beruflichen Vollzeitbelastung und dem 17-jährigen Kind durch zu ziehen.

Für zweckdienliche Hinweise sind wir sehr dankbar.



Geschichte von Daniel Schwander erzählt und HEGAS Chiesa verfasst.

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Kriminaltango im Gesundheitswesen – Ausgabe Oktober 2017

Geschäftemacherei mit Todesdrohung

 

Ein cleverer Gynäkologe mit Geschäftssinn nötigt eine Frau mit 2 kleinen Kindern dazu, ihre Brust amputieren zu lassen, weil er bei ihr ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt zu haben glaubte. Fazit der Geschichte: sie ist ihre beiden Brüste los und ihren Mann dazu.

 

Eine 35-jährige südamerikanische Frau (Maria), die mit einem Schweizer verheiratet ist, schenkte 2 Kindern das Leben. Nach einem häuslichen Konflikt, bei welchem sich in der Sorge um ihre Kinder ihre Brust und deren Drüsen vergrösserten, entdeckte sie eines Tages kleine Knötchen in der Brust und liess sich bei einer gynäkologischen Routine-Behandlung untersuchen.

Was sie nicht wusste, dass der Körper Raum und Bakterien braucht, um den gelösten Konflikt abzubauen, was sich in den Knötchen zeigen kann, welche dann eher spürbar sind. In dieser Situation wurde sie von ihrem Gynäkologen abgegriffen und in der Kontrolle genötigt.

Der clevere Gynäkologe schickte einen Test ins Labor und beschied der verunsicherten Patientin nach ein paar Tagen, dass bei ihr ein erhöhtes Risiko für eine Brustkrebs-Erkrankung festgestellt worden sei. In ihrem Falle gäbe es nur eine Möglichkeit. Nämlich beide Brüste weg zu operieren, wenn sie nicht riskieren wolle, dass ihre kleinen Kindern ohne Mutter aufwachsen würden.

«Sie könne froh sein, dass man ihr Brustkrebsrisiko in diesem Frühstadium schon festgestellt habe, so habe sie gute Chancen, wieder gesund zu werden und zu ihren kleinen Kindern zurück zu kehren.»

Er beschwor sie auch, nicht lange zu zögern und es gleich machen zu lassen, denn es würde mit Sicherheit nur noch schlimmer werden. Sie habe aber Glück im Unglück, dass in einer Woche gerade noch ein Termin im OP-Saal frei sei.

Die Frau war total geschockt und wusste sich nicht zu helfen. Zuerst wollte sie sich der Todesdrohung widersetzen und eine Nacht darüber schlafen, sich auch mit ihrem Mann beraten, der beruflich grad im Ausland weilte. Doch der Arzt liess das nicht gelten, als er ihr Zögern und ihre Unsicherheit bemerkte. Er doppelte nach und sagte brutal: «Sie haben die Wahl, entweder können Sie bei ihren kleinen Kindern bleiben oder sie werden sterben und müssen sie alleine auf der Welt zurück lassen. Tod oder Kinder, was wollen Sie?»

Sie hätte auch eine Zweitmeinung einholen können, doch diese Möglichkeit zog sie nicht in Betracht, denn da wo sie herkam, glaubte man an die Allmacht der «Götter in weiss» und, dass man sich deren Urteil beugen musste. Sie hätte sich niemals vorstellen können, von einem Arzt so egoistisch über den Tisch gezogen zu werden, der nur an seine vollen Auftragsbücher dachte.

Gleichwohl gab es nach der Operation die üblichen Bestrahlungen als Special Package oben drauf, weil die ja im Preis inbegriffen waren, wie das so üblich ist.

Als die Frau zu mir kam, war sie am Boden zerstört und psychisch in einem sehr schlechten Zustand. Als ihr Mann von der Geschäftsreise nach Hause kam, fand er eine Frau ohne Brüste vor und war völlig entsetzt. Von da an schlitterte ihre Ehe in eine ernsthafte Krise, ja, ihr Mann wollte sich sogar von ihr trennen.

Ich behandelte sie darauf hin, um ihre psychische Stabilität und den Aufbau des Körpers zu unterstützen, den Informationsfluss ihrer Meridiane wieder herzustellen und ihre Narben zu heilen.

Die Bestrahlungen zerstörten Körpergewebe, das wieder aufgebaut werden musste. Die Ausleitung der Toxine durch Operation und Medikamente war genauso wichtig, sowie die Nackenbehandlung (Schleudertrauma durch Vollnarkose) und die Stärkung der Ausscheidungsorgane.

Die Folgen des Eingriffs wurden Maria erst im Nachhinein bewusst! Sie war in ihrer Weiblichkeit (Verlust der Brüste) und durch die Narben und Toxine in ihrer Psyche schwer geschädigt worden. Der Aufbau ihrer weiblichen Kraft und Integrität als Frau war eine absolute Notwendigkeit, denn in unserer Gesellschaft muss eine Frau den Umgang lernen, psychisch den Verlust ihrer «Weiblichkeit» zu verkraften.

——

Doch das ist beileibe kein Einzelfall. Die Geldgier unserer Ärzte, denen das Beste ihrer Patienten am Herzen liegen müsste und die nur an ihren Profit denken: Einer Bekannten von mir in Deutschland ist mit der genau gleichen fiesen Masche die Brust amputiert worden … es scheint, dass das die neueste Machart unserer Weisskittel ist, uns mit Drohgebärden und Angst auf die Knie zu zwingen?

Wohlan denn, schöne neue Welt!



Geschichte von Daniel Schwander erzählt und HEGAS Chiesa verfasst.

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Kriminaltango im Gesundheitswesen – Ausgabe September 2017

Heute erzähle ich Ihnen den Fall von Paula (Namen zum Persönlichkeitsschutz geändert).

Paula kam vor einiger Zeit in meine Praxis und erzählte mir folgende Leidensgeschichte:

Sie war als Verdingkind früh von ihren Eltern auf einen Bauernhof weggegeben worden und musste schon als Kind härteste Arbeiten verrichten. Mit der Zeit (als Teenager und junge Erwachsene) begann sie im täglichen Leben Störungsfelder im Umfeld wahrzunehmen und Dinge zu «sehen», für die niemand eine Erklärung hatte. Da man damals damit nicht umgehen konnte, «diagnostizierten» die Ärzte bei Ihr eine «schizoide Wahrnehmungsverschiebung» und setzten sie in der Folge auf schwere Psychopharmakas. Sie bekam auch einen Beistand, der ihr helfen sollte, sich im täglichen Leben «zurecht zu finden».

Von diesem Beistand ist sie wegen ihren Wahrnehmungsverschiebungen zeitlebens nie losgekommen, war öfters auch in der Psychiatrie und musste immer schwere Medikamente zu sich nehmen, die sie zwar «ruhigstellten», bei ihr aber auch schwere Nebenwirkungen erzeugten. Als sie meine Praxis aufsuchte, war sie kurz davor, auf Anraten der Ärzte ihren Darm operieren zu lassen, wovor sie ziemlich Angst hatte. Damals war sie 77-jährig, ein menschliches Wrack, absolut medikamentenabhängig und traumatisiert durch die Bevormundung ihres gesetzlichen Beistandes und der Art, wie man ihr zeitlebens begegnet war.

Ich begann sie mit der Biontologie und der Informationsmedizin langsam wieder aufzubauen. Ihre gesundheitlichen Probleme kurierten langsam aus, nach und nach konnte sie ihre Medikamente absetzen und ihre Leber- und Nierenwerte stabilisierten sich. Ja, es gelang mir sogar, dass sie wieder Lebensfreude erlangte, in die Natur ging, sich bewegte und allgemein mehr Lebenswillen entwickelte und begann, Verantwortung für ihren Alltag zu übernehmen.

Sie koppelte sich mit der Zeit immer mehr von ihren Ärzten ab, was natürlich nicht allen gefiel. Ein Telefongespräch mit ihrem uneinsichtigen Beistand verdichtete in mir den Verdacht, dass auf dem Rücken von Paula ein paar Dinge ziemlich schief gelaufen waren in ihrem Leben. Sie wurde absichtlich unmündig gehalten, so erschreckend das klang, um das «System» am Laufen zu halten, von dem Viele durch die Jahre profitierten.
Und dann fragen wir uns manchmal, weshalb unser Gesundheitssystem so teuer ist?

Doch der Kriminaltango geht weiter: Nach einem Jahr Behandlung bei mir hatte sich der Gesundheitszustand von Paula soweit stabilisiert, dass sie körperlich in einer guten Verfassung war, ihre abhängigmachenden Medikamente absetzen konnte und es ihr allgemein viel besser ging.Doch dann nahte neues Unheil. Sie hätte umziehen müssen, weil die ganze Liegenschaft renoviert werden sollte. Ihre Wohnung verlassen zu müssen, in welcher sie ihr ganzes Leben zugebracht hatte und sich darin wohlfühlte, war für sie ein Gräuel. Sie war ziemlich aufgelöst und in Panik, als sie mir davon erzählte.

Eines Tages berichtete sie mir, dass ihr Beistand eine Wohnung in einem Altersheim für sie gefunden hätte. Allerdings war diese mit der Auflage verbunden, dass sie sich wieder bei ihren Ärzten anmelden und die OP durchführen musste, zu welcher diese Ärzte ihr geraten hatten.
Paula als «Bevormundete» hatte keine Möglichkeit, sich dieser Anweisung zu widersetzen (sie war nicht unterschriftsberechtigt), war vom Goodwill ihres Beistandes abhängig und schien diesen Knebelvertrag akzeptieren zu müssen.

Dann hörte ich lange nichts mehr von Paula. Sie kam nicht mehr in die Behandlung, meldete sich nicht mehr und ich befürchtete das Schlimmste für sie. Leider hatte ich aber keine Möglichkeit, mit ihr in Kontakt zu treten.

Als sie sich endlich nach einem halben Jahr wieder meldete und sogar in meine Praxis kam, erkannte ich Paula nicht mehr wieder. Sie zitterte am ganzen Körper, war in einem desolaten Zustand und hatte diese OP hinter sich, die ihr quasi aufgezwungen worden war. Dabei hatten die Ärzte ihr lediglich einen gutartigen Tumor rausgeschnitten.

Und nun frage ich Sie: In was für einer Welt leben wir, dass Menschen über Menschen ein Urteil abgeben können, die sie nicht einordnen können, nur weil sie sie nicht verstehen? Die ohne Konsequenzen Fehldiagnosen stellen und Handlungen durchsetzen dürfen … wohlgemerkt nicht zum Wohle ihrer Patienten, sondern um sich schadlos zu halten und ihre eigene Tasche zu füllen? Und die damit auch noch durchkommen, vom System protektioniert und geschützt werden, weil wir scheinbar nichts Anderes «kennen» und es immer schon so war? Weil unser Gesundheitssystem von allen guten Geistern verlassen, der gute Menschenverstand abhanden gekommen ist und Schmarotzer unterstützt werden, ganz im Sinne von Hippokrates, dessen Eid Ärzte heute noch leisten:

«Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht.»


Geschichte von Daniel Schwander erzählt und HEGAS Chiesa verfasst.