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Kriminaltango im Gesundheitswesen – Ausgabe Oktober 2017

Geschäftemacherei mit Todesdrohung

 

Ein cleverer Gynäkologe mit Geschäftssinn nötigt eine Frau mit 2 kleinen Kindern dazu, ihre Brust amputieren zu lassen, weil er bei ihr ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt zu haben glaubte. Fazit der Geschichte: sie ist ihre beiden Brüste los und ihren Mann dazu.

 

Eine 35-jährige südamerikanische Frau (Maria), die mit einem Schweizer verheiratet ist, schenkte 2 Kindern das Leben. Nach einem häuslichen Konflikt, bei welchem sich in der Sorge um ihre Kinder ihre Brust und deren Drüsen vergrösserten, entdeckte sie eines Tages kleine Knötchen in der Brust und liess sich bei einer gynäkologischen Routine-Behandlung untersuchen.

Was sie nicht wusste, dass der Körper Raum und Bakterien braucht, um den gelösten Konflikt abzubauen, was sich in den Knötchen zeigen kann, welche dann eher spürbar sind. In dieser Situation wurde sie von ihrem Gynäkologen abgegriffen und in der Kontrolle genötigt.

Der clevere Gynäkologe schickte einen Test ins Labor und beschied der verunsicherten Patientin nach ein paar Tagen, dass bei ihr ein erhöhtes Risiko für eine Brustkrebs-Erkrankung festgestellt worden sei. In ihrem Falle gäbe es nur eine Möglichkeit. Nämlich beide Brüste weg zu operieren, wenn sie nicht riskieren wolle, dass ihre kleinen Kindern ohne Mutter aufwachsen würden.

«Sie könne froh sein, dass man ihr Brustkrebsrisiko in diesem Frühstadium schon festgestellt habe, so habe sie gute Chancen, wieder gesund zu werden und zu ihren kleinen Kindern zurück zu kehren.»

Er beschwor sie auch, nicht lange zu zögern und es gleich machen zu lassen, denn es würde mit Sicherheit nur noch schlimmer werden. Sie habe aber Glück im Unglück, dass in einer Woche gerade noch ein Termin im OP-Saal frei sei.

Die Frau war total geschockt und wusste sich nicht zu helfen. Zuerst wollte sie sich der Todesdrohung widersetzen und eine Nacht darüber schlafen, sich auch mit ihrem Mann beraten, der beruflich grad im Ausland weilte. Doch der Arzt liess das nicht gelten, als er ihr Zögern und ihre Unsicherheit bemerkte. Er doppelte nach und sagte brutal: «Sie haben die Wahl, entweder können Sie bei ihren kleinen Kindern bleiben oder sie werden sterben und müssen sie alleine auf der Welt zurück lassen. Tod oder Kinder, was wollen Sie?»

Sie hätte auch eine Zweitmeinung einholen können, doch diese Möglichkeit zog sie nicht in Betracht, denn da wo sie herkam, glaubte man an die Allmacht der «Götter in weiss» und, dass man sich deren Urteil beugen musste. Sie hätte sich niemals vorstellen können, von einem Arzt so egoistisch über den Tisch gezogen zu werden, der nur an seine vollen Auftragsbücher dachte.

Gleichwohl gab es nach der Operation die üblichen Bestrahlungen als Special Package oben drauf, weil die ja im Preis inbegriffen waren, wie das so üblich ist.

Als die Frau zu mir kam, war sie am Boden zerstört und psychisch in einem sehr schlechten Zustand. Als ihr Mann von der Geschäftsreise nach Hause kam, fand er eine Frau ohne Brüste vor und war völlig entsetzt. Von da an schlitterte ihre Ehe in eine ernsthafte Krise, ja, ihr Mann wollte sich sogar von ihr trennen.

Ich behandelte sie darauf hin, um ihre psychische Stabilität und den Aufbau des Körpers zu unterstützen, den Informationsfluss ihrer Meridiane wieder herzustellen und ihre Narben zu heilen.

Die Bestrahlungen zerstörten Körpergewebe, das wieder aufgebaut werden musste. Die Ausleitung der Toxine durch Operation und Medikamente war genauso wichtig, sowie die Nackenbehandlung (Schleudertrauma durch Vollnarkose) und die Stärkung der Ausscheidungsorgane.

Die Folgen des Eingriffs wurden Maria erst im Nachhinein bewusst! Sie war in ihrer Weiblichkeit (Verlust der Brüste) und durch die Narben und Toxine in ihrer Psyche schwer geschädigt worden. Der Aufbau ihrer weiblichen Kraft und Integrität als Frau war eine absolute Notwendigkeit, denn in unserer Gesellschaft muss eine Frau den Umgang lernen, psychisch den Verlust ihrer «Weiblichkeit» zu verkraften.

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Doch das ist beileibe kein Einzelfall. Die Geldgier unserer Ärzte, denen das Beste ihrer Patienten am Herzen liegen müsste und die nur an ihren Profit denken: Einer Bekannten von mir in Deutschland ist mit der genau gleichen fiesen Masche die Brust amputiert worden … es scheint, dass das die neueste Machart unserer Weisskittel ist, uns mit Drohgebärden und Angst auf die Knie zu zwingen?

Wohlan denn, schöne neue Welt!



Geschichte von Daniel Schwander erzählt und HEGAS Chiesa verfasst.

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